Entlastung der Praxis durch strukturierte Begleitung im Alltag
Optimierte Betreung für komplexe
chronische Erkrankungen
Unterstützung dort, wo Versorgungslücken entstehen
Chronische Erkrankungen erfordern eine kontinuierliche Betreuung, die über einzelne Arztkontakte hinausgeht. Viele Anliegen von Patientinnen und Patienten entstehen zwischen den Terminen und betreffen Fragen, Unsicherheiten oder Veränderungen im Alltag. Diese erreichen häufig ungeplant die Praxis und binden zeitliche Ressourcen, ohne immer eine unmittelbare ärztliche Intervention zu erfordern.
PVM unterstützt Ärztinnen, Ärzte und Praxisteams durch eine strukturierte Begleitung von Patientinnen und Patienten im häuslichen Umfeld. Ziel ist es, den Praxisalltag zu entlasten und zugleich die Versorgung chronisch erkrankter Menschen zu stabilisieren.
Was dieses Versorgungsmodell unterstützt
- Leitlinienorientierte, koordinierte Versorgung nach § 140a SGB V
- Frühzeitiges Erkennen relevanter klinischer Veränderungen
- Reduktion ungeplanter Vorstellungen der Patient:innen in Ihrer Praxis
- Evaluierte Wirksamkeit mit signifikant weniger Hospitalisierungen und geringerer Mortalität
Begleitung als Ergänzung zur ärztlichen Versorgung
Die Leistungen von PVM sind als ergänzende Versorgungsform konzipiert. Sie ersetzen weder ärztliche Diagnostik noch Therapieentscheidungen. Vielmehr übernehmen qualifizierte Pflegefachpersonen Aufgaben, die im Praxisalltag häufig zeitlich nicht abbildbar sind.
Dazu gehören die kontinuierliche Beobachtung des Gesundheitszustandes, die strukturierte Erfassung von Veränderungen sowie die Klärung alltagsnaher Fragestellungen. Relevante Informationen werden gebündelt und bei Bedarf an die behandelnde Praxis weitergeleitet.
Die Rolle der Betreuungs-Nurse
- Qualifizierte Betreuung im häuslichen Umfeld
- Keine Behandlung, stattdessen ausschließlich strukturierte Beobachtung und Beratung
- Kontinuierliche Dokumentation relevanter Parameter
- Rückmeldung an die behandelnden Ärzt:innen bei Veränderungen
Entlastung des Praxisteams
Durch die Begleitung im häuslichen Umfeld können viele Anliegen frühzeitig aufgefangen werden, bevor sie zu akuten Praxisanfragen oder ungeplanten Vorstellungen führen. Dies betrifft insbesondere Unsicherheiten im Umgang mit Symptomen, Fragen zur Medikation oder Veränderungen im Allgemeinzustand.
Für das Praxisteam bedeutet dies eine spürbare Entlastung im Alltag sowie eine bessere Planbarkeit der Ressourcen.
Kontinuität für Patientinnen und Patienten
Patientinnen und Patienten profitieren von einer festen Ansprechperson, die ihre Situation kennt und Veränderungen einordnen kann. Diese Kontinuität trägt dazu bei, Versorgungsabbrüche zu vermeiden und das Sicherheitsgefühl der Betroffenen zu stärken.
Aus ärztlicher Perspektive entsteht dadurch eine stabilere Versorgungssituation mit besserer Informationslage zwischen den Terminen.
Einbindung in bestehende Versorgungsstrukturen
Die Zusammenarbeit mit PVM erfolgt im Rahmen der Besonderen Versorgung und ist in bestehende Versorgungsstrukturen eingebettet. Die Einschreibung der Patientinnen und Patienten erfolgt transparent und in Abstimmung mit der Praxis.
Für die Praxis entstehen keine zusätzlichen administrativen Belastungen durch die Betreuung selbst.
Ihre Vorteile in der Praxis
Vergütung und Teilnahme
Häufige Fragen von Ärzt:innen und Praxen
Die Abrechnung der dokumentierten Leistung übernimmt die PVM komplett für Sie. Für die Praxis entsteht kein Mehraufwand.
Für die Praxis entstehen durch die laufende Begleitung keine zusätzlichen administrativen Aufgaben. Die Einschreibung der Patientinnen und Patienten erfolgt transparent im Rahmen der Besonderen Versorgung und ist in bestehende Versorgungsstrukturen eingebettet.
PVM ersetzt keine ärztliche Behandlung und übernimmt keine Akut- oder Notfallversorgung. Die Begleitung ist klar als ergänzende Unterstützung kommuniziert und stärkt die bestehende Arzt-Patienten-Beziehung, ohne diese zu verändern oder zu ersetzen.
PVM übernimmt keine ärztlichen Entscheidungen, keine Akutversorgung und keine Notfallbehandlung. Die Begleitung ist nicht als Konkurrenz zur Praxis gedacht, sondern als strukturierte Unterstützung im Sinne einer arbeitsteiligen Versorgung.
Im Akutfall gelten weiterhin die bestehenden Versorgungswege.
Durch die Begleitung im Alltag können viele Anliegen aufgefangen werden, bevor sie ungeplant die Praxis erreichen. Dies trägt zur Entlastung des Praxisteams bei, verbessert die Planbarkeit der Ressourcen und unterstützt eine stabilere Versorgung chronisch erkrankter Patientinnen und Patienten.
Relevante Beobachtungen werden strukturiert erfasst und bei Bedarf gezielt an die behandelnde Praxis übermittelt. Die Kommunikation erfolgt entlang klar definierter Schnittstellen, um Informationsverluste zu vermeiden und unnötige Rückfragen zu reduzieren.
PVM ergänzt die ärztliche Versorgung durch eine strukturierte Begleitung im häuslichen Umfeld. Qualifizierte Pflegefachpersonen beobachten den Gesundheitszustand, klären alltagsnahe Fragen und erkennen relevante Veränderungen frühzeitig. Ärztliche Diagnostik, Therapieentscheidungen und die Gesamtverantwortung verbleiben vollständig in der Praxis.